Inhalt
Artikel teilen

Dieses Jahr war kein lautes Jahr. Kein Jahr der großen Durchbrüche nach außen, kein Jahr voller spektakulärer Erfolge oder dramatischer Wendepunkte. Und doch war 2025 ein wichtiges Jahr für mich. Es war ein Jahr des Erinnerns und des Ankommens bei mir selbst. Ein Jahr, in dem innerlich viel in Bewegung war. Im Außen nicht sofort sichtbar, aber zutiefst verändernd.

2025 hat mir gezeigt, dass Wachstum nicht immer laut, sichtbar oder messbar sein muss. Dass sich Veränderung oft dort vollzieht, wo niemand zuschaut. In stillen Momenten mit sich selbst, in Unsicherheiten, in denen man anders reagiert als früher oder in kleinen, bewussten Entscheidungen.

Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich viele kleine Schritte, die gemeinsam etwas Großes ergeben haben. Schritte hin zu mehr Klarheit und einer tieferen Verbundenheit mit mir, der Natur und dem Leben, das ich ich mir wünsche.

Meine Themen und Highlights in 2025

Endlich Life Coach!

Ich träume schon lange davon, meine emotionale Tiefe und Feinfühligkeit beruflich zu nutzen. Während der vielen Jahre eigener innerer Arbeit hat sich ein leiser Wunsch in mir entwickelt, andere Menschen bei genau diesem Prozess zu begleiten. Eine Coaching-Ausbildung zu machen stand deshalb schon lange auf meiner Liste.

Dieses Jahr habe ich es dann endlich gemacht! Ich habe eine Ausbildung zum systemischen Life Coach absolviert. Ich freue mich so sehr darüber, dass ich Menschen nun nicht nur bei der Auflösung innerer Blockaden und negativer Glaubenssätze unterstützen kann, sondern sie auch dabei begleite, ein Leben nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten.

Diese Zertifizierung zum Life Coach ist ein großer und wichtiger Meilenstein für meine Selbständigkeit. Es war genau das Puzzle-Teil, was mir für meine Arbeit noch gefehlt hat. Nun fühlt sich alles rund an und ich bin bereit, richtig durchzustarten!

Dachterrasse wurde zum Gemüsegarten

Seit einigen Jahren baue ich schon eigenes Gemüse an. Da ich keinen Garten habe, nutze ich dafür Hochbeete, Pflanzkübel und umfunktionierte Weinkisten auf meiner Terrasse. Über die Jahre hat sich da einiges angesammelt.

In diesem Jahr habe ich noch eine Schippe drauf gelegt und mir im Frühjahr gleich 2 zusätzliche Hochbeete gekauft. So viele Pflanzmöglichkeiten wie dieses Jahr hatte ich noch nie und so konnte ich über das Jahr hinweg die verschiedensten Gemüsesorten auf unserer Dachterrasse anbauen.

Neben Tomaten, Zucchini und Paprika gab es auch jede Menge Chilis, Bohnen und Kartoffeln. Ich konnte von jeder Sorte zwar nicht allzu viel anbauen, aber die Vielfalt an verschiedenem Gemüse stand bei mir dieses Jahr im Vordergrund. Vieles, was ich mittlerweile über das Gärtnern weiß, habe ich von Marie von Wurzelwerk und vom Gartengemüsekiosk gelernt. Ich liebe es, bei einer Tasse Tee ihre Garten-Videos auf YouTube zu schauen und mich inspirieren zu lassen.

Seit wir vor 2 Jahren in unsere Wohnung eingezogen sind, nutzen wir die Terrasse überhaupt nicht. Wir wohnen im dritten Stock mit wunderschöner Aussicht. Aber nicht nur auf die Natur, sondern auch auf unzählige, vielbefahrene Straßen. Der Verkehrslärm lädt einfach nicht dazu ein, uns auf die Terrasse zu setzen.

Und so habe ich dieses Jahr beschlossen, die Fläche für noch mehr Gemüse zu nutzen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Ich denke, das war eine gute Entscheidung, denn über die Sommermonate haben wir so viel Gemüse gehabt, dass wir Tomaten beispielsweise überhaupt nicht mehr einkaufen mussten. Aus einer Dachterrasse in einem modernen Wohngebiet wurde ein biologischer Gemüsegarten. Darauf bin ich schon ein wenig stolz :)

Die Ayurvedische Ernährung für mich entdeckt

Eine gesunde Ernährung ist mir schon lange sehr wichtig. In diesem Jahr bin ich auf den Blog von Tasty Katy gestoßen und habe dort die Ayurvedische Ernährung für mich entdeckt. Das Them hat mich nicht mehr losgelassen und so habe ich mich viel mit den verschiedenen Doshas beschäftigt, in Rezepten gestöbert und mir das Kochbuch „Vegan Ayurveda“ (Affiliate-Link) gekauft.

Ich habe sehr viele Jahre das 16:8 Intervallfasten gemacht, bei dem ich von 12 Uhr bis 20 Uhr gegessen habe und von 20 Uhr bis zum nächsten Tag Mittag gefastet habe. Ich habe also das Frühstück ausgelassen und das hat lange Zeit sehr gut für mich funktioniert. Doch bereits zu Beginn des Jahres fühlte ich mich mit dieser Ernährungsgewohnheit nicht mehr so richtig wohl und habe das Intervallfasten nicht mehr so strikt verfolgt.

Ich habe meine Essgewohnheiten durch das Ayurveda nun an mein Vata-Dosha angepasst, was bedeutet, dass ich vorwiegend warm esse und auch wieder frühstücke. Das war anfangs ganz schön ungewohnt, da ich morgens oft keinen Hunger hatte. Aber mein Körper gewöhnte sich recht schnell an diese neue Struktur und ich habe nach relativ kurzer Zeit gemerkt, wie sich mein Körper gesünder, vitaler und entspannter anfühlte. Und seit nun schon mehr als einem halben Jahr starte ich meinen Tag mit einem warmen Ayurveda-Porridge und möchte es nicht mehr missen.

Meine Verbindung zur Natur vertieft

Beim Scrollen durch meine Bilder habe ich festgestellt, dass ich dieses Jahr sehr viel in der Natur draußen war. Das ist so wunderschön zu sehen, weil ich im Alltag oft gar nicht merke, wie oft ich doch draußen unterwegs bin.

Die Natur ist so ein Kraftort für mich. Egal ob im Wald beim Pilze sammeln, bei meinen Wildkräuterführungen oder einfach nur bei einem Sonntagsspaziergang: Die Natur erdet mich, ich schöpfe neue Inspiration aus ihr und tanke mich auf.

Aber nicht nur die physische Verbindung zur Natur habe ich in diesem Jahr vertieft. Ich arbeite immer selbstverständlicher auch auf energetischer Ebene mit den Pflanzen. Sei es beim Orakeln mit meinem Pflanzenorakel, in Meditationen oder beim Räuchern. Für mich sind Pflanzen so viel mehr als ihre physische Erscheinung. Sie sind lebendige Wesen, die uns unterstützen und begleiten können.

Holland mit dem Camper unsicher gemacht

Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Urlaub mit einem Camper gemacht und es war großartig! Diese Freiheit und das Abenteuergefühl sind einfach unbeschreiblich. Fast jede Nacht haben wir an einem anderen Ort geschlafen. Meistens haben wir uns den Übernachtungsplatz schon zuvor ausgesucht, aber manchmal haben wir auch spontan einen schöne Ort gefunden, an dem wir übernachten konnten.

Unser Ziel waren die Niederlande, weil wir dieses Land einfach lieben. Das Meer, die Weite und dieser besondere holländische Charm ziehen mich einfach jedes Mal in den Bann. Wir waren schon einige Male mit dem Auto dort, aber mit dem Camper durch das Land zu reisen war noch einmal eine ganz neue Erfahrung.

Auf dem Campingplatz Veldgeluck, unserem ersten Campingplatz in den Niederlanden, haben wir so nette Gastgeber kennengelernt, die wir niemals getroffen hätten, wenn wir mit dem Auto gereist wären. Wir standen dort auf einer großen Wiese mit wunderschönem Ausblick auf den Wald und eine Pferdekoppel direkt am Stellplatz. Das kleine Mädchen in mir war richtig glücklich.

Ich bin mir sicher, dass wir nicht zum letzten Mal dort waren und bei unserm nächsten Camper-Trip durch die Niederlande wieder Halt dort machen werden.

Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

In diesem Jahr bin ich besonders stolz darauf, dass ich mich immer wieder meinen Ängsten stelle und über mich hinauswachse. Auch nach so vielen Jahren innerer Arbeit zeigen sie sich in den verschiedensten Formen. Früher wollte ich meine Ängste immer loswerden, doch mittlerweile weiß ich, dass sie mir den Weg zu meinem wahren Ich zeigen. Ich kämpfe nicht mehr gegen sie, sondern kann ihnen mit Liebe und Mitgefühl begegnen. Dadurch heilt so viel in mir und mein Leben wird immer voller. Und auf diese innere Entwicklung bin ich sehr stolz.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

 

In meinem Kern bin ich immer noch das wilde, lebendige und strahlende Mädchen, das ich als Kind war. Ich sehe mich manchmal selbst vor meinem inneren Auge, wie ich als Mädchen draußen in der Natur unterwegs war, Blumen gepflückt habe und einfach glücklich war.

Eine Freundin, die ich während meiner Coaching-Ausbildung kennengelernt habe, meinte neulich zu mir, dass ich immer noch eine kleine „Bibi Blocksberg“ in mir trage, die wieder mehr von mir gelebt werden möchte. Ich habe Bibi Blocksberg als Kind geliebt und muss gestehen, dass ich auch heute noch ab und zu Hörspiele von ihr anhöre.

Und so habe ich dieses Jahr mich selbst noch ein bisschen besser kennengelernt und gemerkt, das das lebensfrohe Mädchen von damals nie weg, sondern einfach nur verschüttet war und von nun an wieder Teil meines Lebens sein möchte.

Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht

Normalerweise würde man hier nun etwas erwarten, dass ich aktiv gemacht oder erlebt habe. Aber ich habe dieses Jahr etwas bewusst NICHT getan. Das erste Mal nach vielen Jahren habe ich mich nach dem Abschluss meiner Coaching-Ausbildung dazu entschieden, vorerst keine weiteren Kurse, Coachings oder Mentorenprogramme mehr zu buchen.

Ich habe gespürt, dass es gerade genug ist. Dass ich gesättigt bin von so viel Input und innerer Arbeit über die letzten Jahre hinweg. Ich habe nun einfach einmal Zeit für mich gebraucht. Zum Integrieren, Durchatmen und um mein eigenes Selbst zu entwickeln. Ohne Anleitung, Führung oder Vorgaben von außen. Nur ich, die Natur, meine Erkenntnisse. Ich habe Zeit gebraucht, um alles zu verarbeiten und sacken zu lassen.

Das hat sich im ersten Moment sehr beängstigend angefühlt, nach so vielen Jahren der Begleitung nun auf mich alleine gestellt zu sein. Aber ich kann jetzt sagen, dass es genau das Richtige für mich war.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

In diesem Jahr bin ich besonders dankbar für die neuen Menschen, die ich kennengelernt habe und zu wichtigen Personen in meinem Leben geworden sind. Es ist so unglaublich wertvoll für mich, Menschen in meinem Leben zu haben, mit denen ich tiefe Gespräche führen und bei denen ich einfach so sein kann wie ich bin.

Ich bin auch sehr dankbar dafür, dass Freundschaften, die schon länger bestehen, tiefer und authentischer geworden sind. Für mich zählt nicht, wie oft ich mich mit Menschen treffe. Die Qualität der Beziehungen ist viel entscheidender.

Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?

Ich habe fest gehofft, dass wir Ende dieses Jahres umziehen werden. In eine Gegend, die mir persönlich mehr Lebensqualität bietet. In eine kleine Stadt oder Dorf in Naturnähe, wo es ruhig ist und ich einfach aus dem Haus gehen kann und in die Natur laufen kann.

Leider hat das dieses Jahr nicht geklappt und das hat mich ziemlich an meine Grenzen gebracht. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, um die Situation so anzunehmen, wie sie gerade nun einmal ist. Das war nicht leicht und hat mich gezwungen, meine Glaubenssätze und inneren Überzeugungen noch einmal tiefer zu beleuchten. Doch dadurch habe ich endlich mit einer EMDR-Therapie begonnen, die ich eigentlich schon zu Beginn des Jahres machen wollte, aber immer wieder hinausgezögert habe.

Wie so oft in meinem Leben merke ich auch bei dieser Herausforderung wieder, dass nichts in meinem Leben ohne Grund geschieht. Ohne die aktuelle Wohnsituation, die mich in den vergangenen Monaten so stark herausgefordert hat, hätte ich nicht die Dringlichkeit gespürt, endlich mit EMDR zu beginnen.

Ich hatte bislang erst zwei Sitzungen, aber es ist jetzt schon lebensverändernd, was sich seitdem in meinem inneren Erleben positiv verändert hat. Es ist wie so oft im Leben: Ohne Schmerz oder Leidensdruck verändern wir nichts. Zu gemütlich ist es eben in unserer Komfortzone. Und das ist menschlich. Aber wie schön ist es dann auch zu erleben, wenn sich Dinge zum Positiven verändern, wenn wir unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen und mutig vorangehen.

Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2025?

Ich lasse los von meiner Angst vor Sichtbarkeit, Wachstum und Erfolg. Sie hat mir lange Zeit gedient, aber 2026 ist es an der Zeit, voll und ganz bei mir selbst anzukommen und Vergleiche mit anderen oder die Angst davor, was andere von mir denken könnten, abzulegen.

Seit ich ein kleines Mädchen bin übernehme ich emotional so viel Verantwortung. Für meine Familie, Freunde, Partner und in meiner Selbständigkeit auch für meine Kunden. Ich verabschiede mich von dem Glaubenssatz, dass ich die Verantwortung für alles und jeden trage. Dadurch darf mehr Raum und Leichtigkeit für mich und mein Business entstehen.

Mein 2025 in Zahlen

  • Aktueller Stand meiner Instagram-Follower: 190
  • Webseiten-Besucher in 2025: 977
  • Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 37
  • Anzahl Newsletter-Abonnenten: 183
  • Anzahl meiner angebauten Gemüsesorten: 23

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser) mache

Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, noch mehr auf mich selbst zu hören. Vor allem wenn es darum geht, eine Selbständigkeit aufzubauen, bekommt man an jeder Ecke Tipps, Ratschläge und Versprechen zu ultimativen Strategien, die man unbedingt umsetzten muss.

Natürlich gibt es funktionierende Strategien und bestimmte Schritte, die man gehen muss. Aber am Ende muss ich mich wohlfühlen damit und es umsetzen wollen und auch können.

Und deshalb möchte ich mich im neuen Jahr mehr auf mich verlassen. Auf mein Bauchgefühl und meine Intuition. Ich möchte mein Business nach meinen Regeln aufbauen, selbst entscheiden was ich tue und meine Kreativität fließen lassen. Denn sonst hätte ich gleich angestellt bleiben können.

Aber nicht nur beruflich, sondern auch privat möchte ich noch mehr zu mir selbst finden. Aufhören, mich mit anderen zu vergleichen und endlich mutig zu meinem eigenen Weg stehen.

Und apropos Mut: Auch über meine Arbeit und Angebote möchte ich in 2026 selbstbewusster und mutiger sprechen. Ich möchte Menschen mit meiner Arbeit inspirieren und sie begeistern. Und dazu möchte ich mutig die Dinge in die Welt bringen, die mich aus tiefstem Herzen erfüllen.

Meine 5 Ziele für 2026

  • Umzug aufs Land oder in ein kleines Städtchen
  • meinen 1. Onlinekurs zum Thema Wildkräuter herausbringen
  • eine Katze bei uns einziehen lassen
  • mit meiner Selbständigkeit eine stabile Lebensgrundlage aufbauen
  • wöchentlich laufen gehen und fitter werden

Mein Motto für 2026 heißt: Just Do it!

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Auch im Jahr 2026 öffne ich wieder Räume für gemeinsame Erfahrungen, Begegnungen und persönliches Wachstum. Draußen in der Natur oder ganz individuell im 1:1.

Wenn du die heimische Pflanzenwelt liebst oder neu für dich entdecken möchtest, lade ich dich herzlich zu meinen Wildkräuterführungen im Remstal ein. In kleinen Gruppen tauchen wir gemeinsam in die Welt der Wildpflanzen ein. Du lernst, sie sicher zu erkennen und praktisch zu nutzen, erfährst aber auch mehr über ihre Symbolik, ihre spirituelle Ebene und die feinen Energien, die sie in sich tragen.

 

Die Termine für 2026 werden Anfang des Jahres veröffentlicht.
Wenn du nichts verpassen möchtest, trage dich gerne in meinen Newsletter ein.

Wenn du spürst, dass 2026 für dich ein Jahr der bewussten Veränderung werden darf und du deine persönlichen Themen in einem geschützten Rahmen anschauen möchtest, begleite ich dich gerne 1:1 im Online Life Coaching. Unsere Zusammenarbeit ist individuell, feinfühlig und ganz auf dich und deine aktuelle Lebensphase abgestimmt.

Artikel teilen

One Comment

  1. Katja Reetz 2. Januar 2026 at 12:45 - Reply

    Liebe Melissa,
    deine Einleitung für dienen Jahresrückblick liest sich fast ganz ähnlich zu meiner Einleitung. 2025 war wahrscheinlich einfach nicht das Jahr der großen Durchbrüche, sondern eher der reinigenden und im Innern verändernden Energie.
    Ich wünsche dir für 2026 ein tolles Jahr, in dem dich die Energie des Feuerpferdes tragen möge.
    Liebe Grüße
    Katja

Hinterlasse einen Kommentar