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Als ich neulich abends auf dem Sofa saß, habe ich ein wenig meine Gedanken aufgeschrieben, die während der Yoga-Praxis in mir aufgekommen sind.

Es ging in dieser Praxis um Selbstliebe, Herzöffnung und um die Frage, wie es gelingen kann, das eigene Herz wieder mehr zu öffnen.

Zugegeben, auch wenn ich schon einige Jahre meditiere und Yoga mache, bin ich nicht immer nur in einem Zustand purer Glückseligkeit und Liebe. Es gibt viele Dinge in meinem Leben, über die ich mich ärgere oder wo es mir schwer fällt, sie anzunehmen und mich auf sie einzulassen. Mein Herz ist in solchen Momenten alles andere als weich und offen.

Während ich also meine Gedanken so aufschreibe, wurde vieles in mir klarer und ich habe Zusammenhänge entdeckt, die mir so noch gar nicht bewusst waren. Klar, man hört immer wieder von Fülle, Dankbarkeit und wie alles zusammenhängt, aber es selbst dann zu fühlen und zu merken, wie diese inneren Verknüpfungen entstehen, ist etwas ganz anderes.

Ich saß also da und hatte eine Erkenntnis nach der anderen. Auf einmal war es für mich so klar wie Kloßbrühe:

Fülle kommt nur ins Leben, wenn man das Herz öffnet. Und Dankbarkeit hilft uns dabei, unser Herz zu öffnen.

Also hängen Fülle, ein offenes Herz und Dankbarkeit unmittelbar zusammen. Und ich erkläre dir auch warum.

Der Zusammenhang zwischen Fülle, Dankbarkeit und einem offenen Herzen

Fülle bedeutet nichts anderes als Lebensenergie. Die Energie des Universums, oder wie auch immer du es betiteln möchtest. Fülle ist der natürliche Zustand des Lebens und wir sind seit unserer Geburt mit ihr verbunden, auch wenn wir es manchmal nicht spüren.

Doch wenn unser Herz verschlossen ist, das Zentrum, durch das wir geben und empfangen, dann kann eben diese Fülle und Lebensenergie nicht in uns hineinfließen. Wenn das Tor zu ist, kommt nichts raus und auch nichts rein.

Wenn unser Herz verschlossen ist, blockieren wir die natürlich fließende Lebensenergie. Wir kappen uns vom Fluss des Lebens ab und isolieren uns. Wir fallen in einen Glauben von Mangel, weil wir die Verbindung zur Fülle nicht mehr spüren, aber dieser Mangel ist in Wahrheit nur eine Illusion.

Um also Fülle wieder in unser Leben fließen zu lassen und uns an den natürlichen Strom des Lebens anzubinden, müssen wir unser Herz wieder öffnen. Und um das zu üben, kann uns Dankbarkeit helfen. Sie ist der Schlüssel zur Fülle.

Warum Dankbarkeit oft nicht wirkt (und was den Unterschied macht)

Vielleicht kannst du das Wort Dankbarkeit schon gar nicht mehr hören, weil es so oft verwendet wird und überall davon geredet wird, wie wichtig es ist. Ja, mir geht es oft auch so mit spirituellen Konzepten, die mir irgendwann zu den Ohren rauskommen.

Aber soll ich dir etwas sagen? Dankbarkeit ist wirklich ein Schlüssel. Aber nur, wenn du sie auch fühlst.

Dankbarkeit ist ein Gefühl, kein Gedanke. Wenn du dir also nur im Kopf und in deinen Gedanken überlegst, wofür du dankbar bist, dann kommt das in deinem System nicht an. Und das ist vielleicht auch der Grund, weshalb du noch nicht an ihre Wirkung glaubst.

Ich kenne es aus meiner eigenen Erfahrung. Eine Dankbarkeitspraxis war lange Zeit fester Bestandteil meiner Morgenroutine. Bevor ich angefangen habe zu arbeiten, habe ich mich an meinen Schreibtisch gesetzt und mindestens 3 Dinge aufgeschrieben, für die ich dankbar bin.

Natürlich ist das sehr wertvoll und hat mir dabei geholfen, meinen Tag positiv auszurichten, aber ich habe die Dinge nicht gefühlt, sie waren nur in meinem Kopf. Ich hätte 100 Dinge aufschreiben können, der Effekt hätte sich nicht verändert, weil ich mein Herz und meinen Körper nicht in diese Praxis eingebunden habe.

Der entscheidende Wandel kam erst, als ich angefangen habe, die Dinge, für die ich dankbar bin, auch zu fühlen.

Vom Kopf ins Herz: Der eigentliche Schlüssel zur Fülle

Was sich dann verändert hat, war, dass es oft gar keine materiell greifbaren Dinge mehr waren, sondern innere Zustände, für die ich Dankbarkeit empfunden habe.

Unser Kopf und unser Verstand suchen sich meist “große”, greifbare Dinge heraus: unser Auto, den letzten Urlaub oder die neue Bluse.

Und ja, dafür darfst du dankbar sein. Aber hinter diesen Dingen steckt fast immer ein Gefühl.

Unser Herz ist nicht für das Auto an sich dankbar, sondern für das Freiheitsgefühl dahinter. Nicht für den Urlaub, sondern für die Entspannung, die Weite oder die Leichtigkeit, die du dort gespürt hast.

Solange wir nur mit dem Verstand für etwas dankbar sind, fühlen wir nicht das eigentliche Gefühl dahinter – und unser Herz bleibt unberührt.

Wenn du aber beginnst, dein Herz mit einzubeziehen, verändert sich etwas. Du kommst tiefer bei dir an und verbindest dich mit dem, was dich wirklich erfüllt.

Dieser Shift vom Kopf ins Herz ist ein echter Wendepunkt.

Eine Dankbarkeitsübung, die dein Herz wirklich erreicht

Wenn du schon eine Dankbarkeitspraxis hast, kann diese Übung sie vertiefen. Falls du gerade erst anfängst, kannst du direkt damit einsteigen.

Äußere Dinge sind dabei nicht falsch – sie sind eine Brücke. Sie helfen dir, zu dem Gefühl dahinter zu gelangen.

Probiere es einmal so:

1. Wähle drei Dinge aus deinem Alltag

Schreibe drei konkrete Dinge auf, für die du dankbar bist – ganz simpel und greifbar. Zum Beispiel:

Ich bin dankbar für meinen Kaffee am Morgen.

2. Gehe vom Kopf ins Fühlen

Nimm dir einen Moment Zeit. Schließe die Augen und lege eine Hand auf dein Herz. Frage dich ganz bewusst:

Warum bin ich dafür dankbar?

Was fühle ich, wenn ich daran denke?

Bleibe einen Moment bei diesem Gefühl. Ohne es zu analysieren.

3. Verbinde das Äußere mit dem inneren Gefühl

Formuliere deinen Satz noch einmal, diesmal mit dem Gefühl dahinter.
Zum Beispiel:

Ich bin dankbar für meinen Kaffee am Morgen, weil er mir Ruhe schenkt.

4. Wiederhole das für die anderen Dinge

Nimm dir Zeit für jede einzelne Sache und spüre wirklich hinein.

 

Am Ende kannst du deine Sätze noch einmal lesen.

Spürst du den Unterschied?

Es geht nicht mehr nur um das, was du hast, sondern darum, wie es sich in dir anfühlt. Und genau dort beginnt Fülle.

Wenn sich dein Herz nicht öffnen will

Vielleicht hast du während der Übung gemerkt, dass es dir schwer fällt, etwas zu fühlen. Oder dass sogar Widerstand aufgetaucht ist.

Das ist völlig verständlich.

Wir haben unser Herz nicht ohne Grund verschlossen. Viele von uns wurden verletzt und haben gelernt, sich zu schützen. Aus diesem Schutz heraus ist eine Art innere Rüstung entstanden.

Und wenn du beginnst, diese Rüstung langsam abzulegen, kann sich das ungewohnt oder sogar bedrohlich anfühlen.

Sei in solchen Momenten sanft mit dir.

Es geht hier nicht darum, Dankbarkeit “richtig” zu machen. Es geht darum, dir selbst wieder näher zu kommen.

Und ja, das kann manchmal auch bedeuten, mit Gefühlen in Kontakt zu kommen, die nicht angenehm sind.

Aber genau darin liegt auch die Möglichkeit, etwas in dir zu verändern.

Wenn es dir schwer fällt zu fühlen: Cacao als sanfte Unterstützung für dein Herz

Gerade in solchen Momenten kann es hilfreich sein, dich sanft unterstützen zu lassen. Nicht, um etwas zu erzwingen oder schneller voranzukommen, sondern um dir den Zugang zu dir selbst ein wenig zu erleichtern.

Wie du weißt, arbeite ich sehr gerne mit Pflanzen als Unterstützung auf unserem Weg. Sie können dir zwar die Arbeit nicht abnehmen, aber sie können dich begleiten und stärken.

Eine Pflanze, die ich selbst gerne für Herzöffnung und Dankbarkeit nutze, ist Cacao.

Ich verwende ihn vor allem dann, wenn ich merke, dass ich sehr im Kopf bin und es mir schwer fällt, in meinen Körper und ins Fühlen zu kommen.

Gerade in Momenten, in denen es mir schwer fällt, Dankbarkeit zu empfinden und ich eher im Widerstand mit dem Leben bin, hilft mir Cacao dabei, mich zu entspannen und wieder bei mir anzukommen.

Die Wirkung von Cacao ist für mich immer wieder erstaunlich. Schon nach ein paar Schlucken spüre ich, wie ich ruhiger werde, mich friedvoller fühle und mein Herz wieder weicher und offener wird.

Wenn du also merkst, dass du viel im Kopf bist und es dir schwer fällt, mit deinen Gefühlen in Kontakt zu kommen, kann dich Cacao genau dabei unterstützen.

Ich selbst nutze am liebsten den Cacao von Cacaoloves.me, einem kleinen Unternehmen aus Berlin, das hochwertigen Ritual Cacao in Bio-Qualität anbietet. Besonders die Sorte “Heart” unterstützt mich in solchen Momenten sehr schön, weil sie sanft wirkt und sich auch für den Einstieg eignet.

Wenn du das selbst einmal ausprobieren möchtest, kannst du mit dem Code CACAOMELI 5% auf deine erste Bestellung erhalten.

(Das ist ein Affiliate-Link – mit dem Code erhältst du 5% Rabatt und unterstützt gleichzeitig meine Arbeit.)

Fülle beginnt in dir

Fülle ist nichts, das du dir erst verdienen oder im Außen erschaffen musst. Sie ist längst da. Ein leiser, stetiger Fluss, der jederzeit durch dich hindurchfließen möchte.

Doch ob du sie wirklich spüren kannst, hängt davon ab, wie offen du dafür bist, sie zu empfangen.

Dein Herz spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist der Ort, an dem du das Leben nicht nur verstehst, sondern fühlst. Und genau hier setzt Dankbarkeit an. Nicht als mentale Übung, sondern als Erfahrung, die dich zurück in die Verbindung mit dir selbst und dem, was bereits da ist, bringt.

Es geht also gar nicht darum, mehr in dein Leben zu holen, sondern tiefer zu werden. Langsamer zu werden, dich zu öffnen und bewusst wahrzunehmen und zu fühlen. Es geht darum, das, was bereits da ist, wirklich anzunehmen.

Denn in dem Moment, in dem du beginnst, das Leben zu genießen und dankbar bist für das, was bereits da ist, verändert sich etwas in dir.

Du öffnest dich für die unendliche Fülle des Lebens.

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